Zu Gast beim französischen Karate-Verband in Paris

20.09.2012

Der Besuch und die Teilnahme an der 5-stündigen Sitzung wurde durch die ausgezeichneten Kontakte von Sportdirektor Ewald Roth zum französischen Verbandspräsidenten ermöglicht.

Das ca. 20-köpfige operative Organisationsteam trifft sich in den nächsten Wochen in kurzen Abständen, um die letzten Weichenstellungen für eine erfolgreiche WM 2012 in Paris vorzunehmen.

Wir hatten hier die einzigartige Chance, die Vorbereitungsarbeit eines der am professionellsten geführten Karate-Verbände weltweit direkt in dessen Zentrale live zu verfolgen. Viel mehr noch: die französischen Kolleginnen und Kollegen haben uns trotz des dichten Sitzungsprogrammes direkten Einblick in alle Dokumente ermöglicht und uns ihre Sicht auf wesentliche Punkte der Turniervorbereitung dargestellt.
Besonders erfreulich war aber die Erkenntnis, daß der erarbeitete Finanzplan für die WM 2016 beinahe deckungsgleich mit dem der französischen Kolleginnen und Kollegen ist - die beiden Pläne unterscheiden sich nur unwesentlich im Gesamtfinanzbedarf und auch kaum in den Einzelpositionen. Nachdem die Französinnen und Franzosen knapp vor ihrer eigenen WM stehen, können sie inzwischen eben nicht mehr nur von Schätzungen ausgehen, sondern belegbare Ausgaben- und Kostensichten vorlegen.
Im Rahmen dieser Arbeitssitzung konnten wir aber auch noch einige weitere wichtige Punkte und Erkenntnisse für uns mitnehmen, die z.B. Sicherheitsaspekte, die Unterbringungs-Logistik, Kommunikation, Volontärinnen und Volontäre, etc. betreffen. Wir werden aber in den nächsten Wochen an weiteren Sitzungen in Paris teilnehmen und so unseren Planungsstatus sicher noch weiter verfeinern können.

Aus diesem ersten Besuch haben wir vor allem die Sicherheit mitgenommen, daß es uns bisher bereits sehr gut gelungen ist, die Karate-Weltmeisterschaft 2016 in Linz in allen Planungsdimensionen sowohl organisatorisch als auch finanzwirtschaftlich zu erfassen und darzustellen. Darüber hinaus konnte unsere kleine Delegation auch sehr viel über die Innenorganisation des französchen Verbandes erfahren, der für mehr als 230.000 Mitglieder verantwortlich zeichnet.

Besonders angenehm war die vertrauensvolle Athmosphäre, in die wir aufgenommen wurden und die uns diesen intensiven Austausch ermöglichte - herzlichen Dank an die französischen Kolleginnen und Kollegen!